Vom Parkplatz Grießenbach-Wasserfall machten sich 7 Frauen auf den gut beschilderten Weg hinauf zur Hefteralm. Im Wald waren wir gut vor Regen geschützt. Im Garten der Alm saßen wir trocken unter großen Sonnenschirmen und genossen die Almbrotzeiten. Über den Parkplatz Strehtrumpf wanderten wir anschließend hinunter zum Ausgangspunkt. Auf der Heimfahrt kehrten wir noch bei der Eisdiele in Bernau ein.
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Der Text wurde uns freundlicher Weise von Frau Künzner-Hingerl zur Verfügung gestellt! Herzlichen Dank!
Seit Wochen machen weiße ovale Schilder an den Einfahrten des Ortes auf das 50-jährige Jubiläum der Christlichen Frauenbewegung am 15. August aufmerksam. Kaiserwetter und hochsommerliche Temperaturen grüßen bereits am Morgen die Ortsvereine und den Jubelverein, die Vertreter der Kommune und vielen Bürgerinnen und Bürger, die sich in der Hartseestraße zur Aufstellung zum Kirchenzug treffen. Zu den Klängen der Seeoner Blaskapelle und angeführt von Stefan Langl ging es über die Obinger Straße zum festlich geschmückten Freialtar auf dem Rathausplatz. „Es sollen die Lüfte erschallen vor Jubel“ stimmt der Chor zum Auftakt der kirchlichen Feier an. Pfarrer Andreas Przybylski zelebriert zusammen mit Pfarrer Peter Bergmaier und Diakon Sepp Stürzer den Festgottesdienst.
„50 Jahre sind eine stolze Zeit“ so Pfarrer Przybylski eingangs seiner Begrüßung, „schön, dass man gerade am Fest der Aufnahme Maria in den Himmel, an Maria Himmelfahr das Fest und Jubiläum der Christlichen Frauenbewegung Eggstätt zusammen feiern dürfen“. Musikalisch wird der Festgottesdienst von Nadja Stübl (Keyboard), Irmgard Summerer (Geige) und dem Eggstätter Kirchenchor untermalt. Blühende Blumen und duftende Kräuter bestimmen den Tag Maria Himmelfahrt. „Ein passender Tag, um das Jubiläum der Frauenbewegung zu zeigen, weil es an diesem Tag um eine Frau geht, die Berufung hat, die die Nähe Jesu als großen Segen erlebt, die in Mitten der Jünger Zusammenhalt fordert und fördert, die viele Menschen zu Jesus führt und vermittelt und diese Personenbeschreibung von Maria, könnte auch so was wie die Satzung, bzw. ein Leitfaden für die Frauenbewegung sein“ erzählt Pfarrer Przybylski.
Seit dem 19.11.1976 unternehmen die Frauen der Pfarrei Eggstätt nicht nur gemeinsame Ausflüge und Wanderungen, sondern organisieren auch die Zwergerlgruppe, führen beim jährlichen Brunch die Generationen zusammen, unterstützen mit der Flohmarkthütte und den genähten Herzkissen soziale Projekte und begleiten natürlich auch die kirchlichen Feste wie Fronleichnam und Maria Himmelfahrt.
Gerade Maria Himmelfahrt mit der Kräutersegnung passt zum CFB Jubiläum und wie es einst schon Pfarrer Dr. Max Zeitler ausdrückte, sind die Frauen des Frauenbundes so vielfältig wie die Blumen auf einer Wiese, jede hat eine besondere Eigenschaft, Talente und Schönheit. Gerade deshalb ergeben sie zusammen den schönsten Strauß. Mit netten Versen und den entsprechenden Kräutertöpfen stellen Doris Kappel, Christine Öckel, Gaby Kynast-Obinger einen traditionellem Kräuterstrauß vor, zudem unbedingt der Frauenmantel gehört. Das hat sich besonders in der Frauenheilkunde bewährt und für die CFB bedeutend, dass sich die Frauen immer wieder heilend für andere Frauen einsetzen, wie zum Bespiel mit Spenden, oder das Nähen der Herzkissen für Brustkrebs erkrankte Frauen. Erfrischend wie die Minze sehen die Frauen der CFB Eggstätt ihre Arbeit im Hinblick auf die Kirche und das Leben der Pfarrgemeinde. Stimmungsaufhellend wie das Johanneskraut werden die Veranstaltungen gesehen, die fröhlich und lustig sind. Salbei, Petersilie, die Schafgarbe, der eine heilende Wirkung anhaftet, Wunden heilen heißt es auch oft bei der CFB, egal ob in der Zwergerlgruppe oder bei Männerschnupfen. Mittelpunkt eines Kräuterbuschens steht, die Königskerze, symbolisch für Jesus als das Licht der Welt und sinnbildlich, dass jeder Mensch eine unverlierbare königliche Würde besitzt. Mit dem „Amen“ des Pfarrers wird das Kräuterbüscherl zusammengebunden. Die mitgebrachten Kräuterbüscherl erhielten anschließend den kirchlichen Segen. Mit Böllerschüssen der Eggstätter Moosschützen wird die Gabenbereitung besonders gewürdigt. Vor dem Schlusssegen gesellen sich Don Camillo (Pfarrer Andreas Przybylski) und Peppone (Bürgermeister Christoph Kraus) zur Festgemeinde. Zwischen Pfarrer und Bürgermeister galt mit gesungenen Gstanzln abzuklären, zu wem denn nun die CFB Eggstätt gehört.
Der Pfarrer ist der Meinung, „die Frauen gehören der Kirche sicherlich – war doch Gründer des Eggstätter Frauenbundes einst Max Zeitler und Gottesmann“, was Bürgermeister Kraus ganz anders sieht, schließlich war er auch Bürger von Eggstätt und untersteht so auch weltlicher Macht. „Eggstätt statt Kirche im Ausweis steht“ wie Kraus weis und der Pfarrer darauf „doch einst diese Welt und auch Eggstätt vergeht“.
Mit viel Witz, Charme und Herzlichkeit versteht es Eggstätt‘s kirchliche und weltliche Obrigkeit diese Frage zu klären und stellen letztlich fest, dass die Frauen sich selbst gehören und es gilt ihnen zu ihrem Jubiläum zu gratulieren. Sind die Filmfiguren Don Camilo und Peppone dafür bekannt, dass sie oftmals konkurrieren um die Lösung der sozialen Fragen ihrer Zeit zu lösen, zeigt das Duo Bürgermeister und Pfarrer in Eggstätt eine sehr große Einigkeit, ein sehr respektvolles und herzliches Miteinander. Mit ihrem humorvollen Gstanzl haben die beiden die Schmunzler und Lacher auf ihrer Seite und mit einem langanhaltenden Beifall wurde ihnen diese „besondere Festrede“ von der Festgemeinde gedankt.
Über dieses harmonische Zusammenspiel von Pfarrer und Bürgermeister freut sich auch die Vorsitzende der CFB Eggstätt, Annemarie Kamysek, die vor dem Schlusssegen das Wort ergriff und sich im Namen der CFB bei allen unterstützenden Vereinen, besonders bei der Geistlichkeit, Pfarrer Andreas Przybylski, Pfarrer Peter Bergmaier und Diakon Sepp Stürzer bedankte. Einen besonderen Gruß und Dank richtet die Vorsitzende an Bürgermeister Christoph Kraus und den Gemeinderat für die gemeindliche Unterstützung.
Seit 2011 „Christliche Frauenbewegung Eggstätt“
Auf ein halbes Jahrhundert Vereinsgeschichte blicken die Frauen des Jubelvereins zurück und darauf sind sie stolz. War es doch der verstorbene Ortspfarrer Dr. Max Zeitler, der mit Weitsicht, Tatkraft und Herzblut den Grundstein für diese Gemeinschaft gelegt hat. Knapp eine Handvoll der damaligen Gründungsmitglieder leben noch, sagt die jetzige Vorsitzende Annemarie Kamysek. Berta Mayer hat als langjährige Vorsitzende des damaligen Frauenbundes Verantwortung übernommen und die Geschicke des Vereins mit viel Herzblut und großem persönlichen Einsatz gelenkt. Maria Brandstätter, Waltraud Wolf und Roswitha Wolf gehören seit 50 Jahren zu der Gemeinschaft der CFB Eggstätt und unterstützen durch ihre langjährige Treue und Verbundenheit den Verein. Ihr Wirken hat die Entwicklung der Gemeinschaft nachhaltig geprägt.
Viele Jahre hinweg engagierten sich Maria Estner und Stephanie Riedl als erste und zweite Vorsitzende sowohl im Katholischen Frauenbund, als auch später in der christlichen Frauenbewegung.
Vor 15 Jahren firmierte sich die Bewegung nun als Christliche Frauenbewegung Eggstätt um und stellte damit weiterhin das stets Gemeinsame und Verbindende in den Mittelpunkt. Die damalige Vorstandschaft bezeichnete das Wort „christlich“ ist bewusst als „Türöffner“ für Frauen aller Glaubensrichtungen und „Bewegung“ für das ständige und aktive Miteinander. Das christliche Selbstverständnis drückt sich in Offenheit und Herzlichkeit aus. Inzwischen zählen über 300 Mitglieder zu der Gemeinschaft.
Ein fester Bestandsteil des Dorflebens
Bis heute begleitet die Frauenbewegung das Kirchenjahr, in der Fastenzeit werden Palmbuschen und zu Maria Himmelfahrt die Kräuterbüscherl gebunden und zum Kauf angeboten. An Maria Empfängnis gestaltet die CFB einen Gottesdienst mit anschließender Adventfeier, der Weltgebetstag der Frauen wird organisiert und bei Maiandachten, sowie der Fronleichnamsprozession bringen sich die Mitglieder des CFB ein und nehmen geschlossen teil.
Neben den jährlichen christlichen und kirchlichen Veranstaltungen engagieren sie sich für das gemeinschaftliche Dorfleben, sei es bei Ausflügen, Wanderungen, Kursen, Vorträgen und der Zwergerlgruppe. Ein Höhepunkt im Jahr ist immer das gemeinsame Frühstück, das für die Vereinsmitglieder und Senioren organisiert wird.
Eine besondere Herzensangelegenheit der CFB sind die vielen Spendenaktionen für wohltätige Zwecke, wie auch die „Herzkissen-Nähaktionen“ für die an Brustkrebs erkrankte Frauen sind ein fester Bestandteil der sozialen Arbeit.
Der Erlös des Verkaufes der diesjährig gebundenen Kräuterbüschl wird an die Chiemseer Tafel in Prien gespendet.
Mit dem Erlös aus der Flohmarkthütte werden zwei Eggstätter Familien, deren Kinder dringend Hilfe benötigen ebenso wie die wunderbare Arbeit der Klinik Clowns damit unterstützt und der Erlös des Jubiläumsfestes kommt zwei Vollwaisen aus Pittenhart zu Gute.
Pfarrer Andreas Przybylski beendet mit dem Segen den Gottesdienst dem sich Diakon Sepp Stürzer mit den Worten „Gehet hin und feiert in Frieden“ anschließt und der Chor mit dem Lied „Aber heit is a Tag der mi gfreit“ abrundet.
Beim gemeinsamen Festzug geht’s durchs Dorf, stolz führen die Frauen mit ihren leuchtend blau-grünen Dirndlschürzen den Zug an, der von der Seeoner Blaskapelle musikalisch begleitet wird.
Bei den hochsommerlichen Temperaturen freuen sich alle auf den Frühschoppen auf dem Rathausplatz und lassen sich Weißwürste, Debreziner und die kühlen Getränke unter den schattenspendenden Linden richtig schmecken.
Zu den bayrischen Klängen der „Kloahäusler Musi“, bei netten Gesprächen und einem reichhaltigen Angebot an Kuchen und Kaffee wurde das Jubiläum gebührend gefeiert und wird so, begleitet von vielen schönen Erinnerungen in die Chronik eingehen.
Angeführt von Zugführer Stefan Langl und den Klängen der Seeoner Blasmusik geht es zum Festgottesdienst auf dem festlich geschmückten Rathausplatz

Traumwetter und hochsommerliche Temperaturen und die Frauen der CFB Eggstätt in ihren feschen Dirndln

links im Bild Ortspfarrer Andreas Przybylski

von links Doris Kappel, Christine Öckel, Gaby Kynast-Obinger stellen in Versform ein Kräuterbüscherl zusammen

Don Camillo (Pfarrer Andreas Przybylski) und Peppone (Bürgermeister Christoph Kraus) warten mit ihrer Festrede in Gstanzl-Form auf

Im Leutwagen ging es für (von vorne, linke Seite) Berta Mayer, Waltraud Wolf, Roswitha Wolf, Therese Lindner, Annemarie Kamysek, Bürgermeister Christoph Kraus, (von vorne, rechte Seite) Maria Estner, Rosi Patzke, Diakon Sepp Stürzer, Pfarrer Peter Bergmaier, Stephanie Riedl, Pfarrer Andreas Przybylski und Ursel Stadler auf die Runde des Festzuges durch den Ort

Angeführt wird der Festzug von der Seeoner Blaskapelle und dem Oldtimergespann mit den Ehrengästen

Stolz und mit Freude folgen die Damen der CFB Eggstätt ihrer Vereinsfahne
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Herzlichen Dank den Fotografen Ferdun Altinsoy, Georg Voit, Emmy Künzner-Hingerl und unseren Mitgliedern
Bei sehr heißen Temperaturen in Eggstätt wanderten wird nach Bernau zur Herrenalm "aus", in den Bergen ist die Hitze tatsächlich erträglicher. Zu siebt machten wir uns auf den Weg, der Hitze wegen nahmen wir die Kurzversion vom Gschwendt aus. Die Sennerin Tanja versorgte uns mit guader Brotzeit und kühlen Getränken. Zum Abschluß durfte die Eisdiele in Bernau natürlich nicht fehlen.
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Am vergangenen Samstag unternahm die Frauenbewegung Eggstätt bei herrlichem Sommerwetter eine gemeinsame Floßfahrt auf der Alz von Seebruck nach Truchtlaching. Die wunderschöne Strecke, die entspannte Atmosphäre und die gute Stimmung machten den Ausflug zu einem besonderen Erlebnis.
Alle waren bestens gelaunt und hatten sichtlich viel Spaß. Während der gemütlichen Fahrt wurde viel gelacht, erzählt und die Zeit gemeinsam genossen. Einige nutzten die Gelegenheit, sich bei einem Sprung in die Alz zu erfrischen und das kühle Wasser zu genießen.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt: Viele Mitglieder hatten selbstgemachte Köstlichkeiten mitgebracht, die bei allen großen Anklang fanden, auch wurden Getränke organisiert, sodass es an nichts fehlte.
Nach der Rückkehr ließen die Teilnehmer den gelungenen Tag bei einer gemeinsamen Einkehr im Gasthaus Widemann gemütlich ausklingen.
Alle waren sich einig, dass die Floßfahrt ein voller Erfolg war und noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die mit ihren mitgebrachten Speisen und der Organisation zum Gelingen dieses schönen Ausflugs beigetragen.
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Der diesjährige Radlausflug der Frauenbewegung Eggstätt führte die Damen bei herrlichem Sommerwetter zum Café Utz nach Lenzing. Trotz der hohen Temperaturen ließen sich die Radler die gute Laune nicht nehmen – im Gegenteil: Viele gönnten sich zur Abkühlung einen leckeren Eiskaffee oder andere erfrischende Getränke.
In gemütlicher Runde verbrachte man den Nachmittag mit vielen netten Gesprächen, herzhaftem Lachen und bester Stimmung. Alle waren sich einig, dass der Ausflug ein voller Erfolg war. Zufrieden und mit vielen schönen Eindrücken machte sich die Gruppe schließlich wieder auf den Heimweg.
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Der Weg beginnt am Friedhof in Rimsting und führt zuerst hinunter zu den Mammuts, dann steigt er kräftig bergauf bis zum Bienenhäusl. Von dort hatten wir einen weiten Blick auf die Chiemgauer Berge. Bergab nahmen wir den gleichen Weg. Im Biergarten vom Hartseestüberl genossen wir noch zum Abschluss ein Abendessen. Es war ein sehr schöner gemeinsamer Nachmittag.
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Maria lehrt uns die Sprache der Herzen
Am vergangenen Sonntag gestaltete die Frauenbewegung eine Maiandacht am Kreuz in der Hofseestraße unter dem Thema „Maria lehrt uns die Sprache der Herzen“. Musikalisch wurde die feierliche Andacht von Nadja Stübel sowie dem Chor wunderbar begleitet und bereichert.
Ein herzliches Dankeschön gilt den Damen aus der Vorstandschaft sowie Resi Kreuzmeier, die die Maiandacht mit viel Engagement vorbereitet haben. Besonders berührend war der vorgetragene Text zum Thema „Herz“, der in einer Geschichte dargestellt wurde. Passend dazu veranschaulichten einige Damen die Gedanken mit liebevoll gestalteten Herzkissen.
Im Anschluss an die Maiandacht wurden von Steffi Riedl an alle Näherinnen der Frühjahrsaktion Herzkissen verteilt, die mit großem Einsatz für Brustkrebspatientinnen nähen. Die Herzen sind als kleines Geschenk und Zeichen der Wertschätzung gedacht – passend zum Thema der Andacht und als Dank für die wertvolle Arbeit der Näherinnen.
Das perfekte Herz
Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte:
„Ich habe das schönste Herz im ganzen Tal!“.
Eine große Menschenmenge versammelte sich und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm.
Plötzlich tauchte eine alte Frau vor der Menge auf und sagte:
„Nun, dein Herz ist nicht annähernd so schön, wie meines.“
Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz der alten Frau an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig und es gab einige ausgefranste Ecken und tiefe Furchen.
Die Leute starrten sie an und dachten: Wie kann sie behaupten, ihr Herz sei schöner?
Der junge Mann schaute auf das Herz der alten Frau, sah dessen Zustand und lachte:
„Du musst scherzen dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen.“
Die alte Frau sagte:
„Ja, deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau passen, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?“
Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging auf die alte Frau zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es der alten Frau mit zitternden Händen an. Die alte Frau nahm das Angebot an, setzte es in ihr Herz. Sie nahm dann ein Stück ihres alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde im Herz des jungen Mannes. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.
Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe der alten Frau in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen fort, Seite an Seite.
Verfasser unbekannt
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Wandersaison ist eröffnet mit der Griesseerunde. Vom Kloster Seeon wanderten wir hinüber zum Griessee. Es ging in 1 1/2 Stunden rund um den See und wieder zurück zu den Autos. Anschließend hatten wir eine sehr nette Einkehr bei Camba Bavaria Seeon.
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Die Frauenbewegung feierte ein rundum gelungenes Jubiläumsfrühstück anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens. Zahlreiche Mitglieder waren der Einladung gefolgt, sodass das Pfarrheim bis auf den letzten Platz gefüllt war und eine fröhliche, lebendige Atmosphäre entstand.
Ein besonderes Highlight war das reichhaltige Buffet, das keine Wünsche offenließ. Mit viel Liebe zum Detail vorbereitet, bot es eine große Auswahl an Köstlichkeiten und lud zum genussvollen Verweilen ein.
Für einen unterhaltsamen Programmpunkt sorgte Diakon Herr Stürzer, der mit seiner Rede die Frauenbewegungsfrauen auf humorvolle und zugleich wertschätzende Weise ansprach. Seine Worte brachten die Gäste zum Schmunzeln und wurden mit viel Applaus bedacht.
Die Besucherinnen genossen sichtlich die gemeinsame Zeit, den Austausch und das gemütliche Beisammensein.
So bleibt das Jubiläumsfrühstück als ein rundum gelungener und harmonischer Auftakt in das Jubiläumsjahr des Vereins in bester Erinnerung.
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Der Vortrag zum Thema Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung war äußerst gelungen und informativ gestaltet. Die Inhalte wurden verständlich und praxisnah vermittelt, sodass auch komplexe Zusammenhänge gut nachvollziehbar waren.
Besonders hervorgehoben wurde, wie wichtig es ist, diese Dokumente frühzeitig im eigenen Sinne auszufüllen. Es wurde eindrücklich aufgezeigt, dass rechtzeitige Vorsorge dabei hilft, den eigenen Willen klar festzuhalten und im Ernstfall Angehörige zu entlasten sowie Unsicherheiten zu vermeiden.
Sehr erfreulich war zudem die große Anzahl an interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern, was die hohe Relevanz dieses wichtigen Themas deutlich unterstreicht. Die Veranstaltung bot Raum für Fragen und Austausch.
Ein besonderer Dank gilt dem Referenten Herrn Scheck, der ehrenamtlich für den Hospizverein Prien tätig ist und den Vortrag kostenlos für die Frauenbewegung gehalten hat.
Das aufgestellte Spendenkörbchen wurde von den Teilnehmenden gerne angenommen. Die gesammelten Spenden kommen der Ausbildung von Ehrenamtlichen im Hospizverein zugute und unterstützen somit auch künftig wertvolle Angebote dieser Art.
Insgesamt war es eine rundum gelungene Veranstaltung, die bei allen Anwesenden auf großes Interesse und eine sehr positive Resonanz gestoßen ist.
Auch in diesem Jahr waren unsere Kommunionkinder wieder mit großem Engagement im Einsatz: Mit viel Fleiß und Begeisterung haben die Kinder Palmbüschelchen vorbereitet, die am Palmsonntag gegen eine Spende an die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher weitergegeben wurden.
Bereits im Vorfeld wurden die benötigten Materialien sorgfältig besorgt, sodass die Kommunionkinder gemeinsam die traditionellen Palmbuschen binden konnten. Dabei standen nicht nur das handwerkliche Geschick, sondern auch die Freude am gemeinsamen Tun im Mittelpunkt.
Zusätzlich wurden am Palmsonntag auch liebevoll gestaltete Osterkerzen sowie gestickte Osterfähnchen zum Verkauf angeboten.
Der Erlös aus allen Spenden wird wie gewohnt gespendet. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Kindern für ihren Einsatz sowie allen Spenderinnen und Spendern für ihre großzügige Unterstützung.
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Gemeinsam mit der Pfarrei feierten wir eine Kreuzwegandacht in der Kirche, Resi Kreuzmeir hat mit uns die Andacht vorbereitet. Die 14 Kreuzwegstationen wurden von den Vorstandsdamen gelesen. Leider waren wenig BesucherInnen anwesend, sehr schade für, denn es war sehr schön.
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Die Frauenbewegung Eggstätt machte einen Tagesausflug zur Vroni Röll und zur Weißbierbrauerei Kuchlbauer – ein rundum gelungenes Erlebnis. Schon die Busfahrt begann in besonderer Atmosphäre: Der Bus war voll besetzt, und auffallend viele Frauen hatten ihre bereits erwachsenen Töchter mit dabei. Diese generationenübergreifende Teilnahme machte die Fahrt zu etwas ganz Besonderem und sorgte für eine herzliche, lebendige Stimmung.
Für das leibliche Wohl während der Hinfahrt war bestens gesorgt. Unsere Organisatorin Resi Estner überraschte alle mit liebevoll vorbereitetem Fingerfood und Getränken, was die Busfahrt noch angenehmer machte und für einen gelungenen Start in den Tag sorgte.
Angekommen bei Vroni Röll wurden wir mit einem ausgezeichneten Frühstücksbrunch empfangen. In gemütlicher Atmosphäre berichtete zunächst Vroni Röll selbst von ihrem persönlichen Lebensweg und wie sie – geprägt von ihren Erfahrungen – zur Influencerin wurde. Sie war zudem bereits in der Fernsehsendung „Lebenslinien“ sowie in der beliebten Sendung „Landfrauenküche“ zu sehen. Ihre offene und authentische Art beeindruckte viele der Teilnehmerinnen.
Im Anschluss erzählte ihre Mutter anschaulich die Geschichte des Bauernhofs und wie sich dieser im Laufe der Zeit entwickelte. Dabei wurde auch deutlich, dass nach dem frühen Tod des Vaters vieles neu geordnet werden musste und Mutter und Tochter vor der Herausforderung standen, den Hof gemeinsam weiterzuführen. Mit viel Zusammenhalt, Mut und Einsatz gelang es ihnen schließlich, den Betrieb weiterzuentwickeln und den heutigen Hofladen aufzubauen.
Nach diesem inspirierenden Aufenthalt ging es weiter zur Weißbierbrauerei Kuchlbauer. Dort wurden wir herzlich von einer Mitarbeiterin empfangen und erhielten eine interessante Führung durch die Brauerei. Besonders beeindruckend war dabei der künstlerische Einfluss von Friedensreich Hundertwasser: Gemeinsam mit dem Brauereibesitzer wurde das Konzept umgesetzt, seine unverwechselbare Handschrift in der gesamten Anlage sichtbar zu machen. So findet sich in nahezu jedem Bereich der Brauerei ein Stück seiner Kunst, wodurch er sich auf besondere Weise dort verewigt hat. Ein absolutes Highlight war der imposante Hundertwasser-Turm, der alle in Staunen versetzte.
Am Ende des Tages waren sich alle einig: Dieser Ausflug war ein voller Erfolg. Mit vielen schönen Eindrücken, interessanten Geschichten und bester Stimmung im Gepäck traten wir schließlich die Heimreise an.
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Die Frauen aus Gollenshausen haben dieses Jahr den WGT mit dem Thema: "Kommt! Bringt eure Last." vorbereitet. Der Gottesdienst war sehr ansprechend und wunderschön musikalisch gestaltet. Jede Frau konnte "ihr Last" in Form eines Steines vor dem Altar ablegen. Geschichten von drei Frauen aus Nigeria erzählten von ihrem oftmals schwerem Schicksal. Im Anschluß haben die Gollenhauser Frauen für alle sehr gute Gerichte gekocht. Herzlichen Dank für eure Bemühungen! Im nächsten Jahr wird der WGT von den Frauen aus Breitbrunn vorbereitet.
Eine Auswahl der Rezepte findest du hier
Weiter Info zum WGT findest du hier
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Zur 16. Jahreshauptversammlung konnte die Vorsitzende Annemarie Kamysek zahlreiche Mitglieder sowie Ehrengäste begrüßen. Ein besonderer Gruß galt Resi Kreuzmeier mit einem herzlichen Dank für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes. Ebenso willkommen geheißen wurde Bürgermeister Kraus. Die Einladung war satzungsgemäß erfolgt, die Tagesordnung lag aus, Einwände gab es keine.
Im Anschluss berichtete Schriftführerin Gaby Kynast-Obinger ausführlich über die vielfältigen Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres. Zahlreiche Veranstaltungen, Aktionen und Projekte zeugten von einem lebendigen und engagierten Vereinsleben. Kassiererin Vroni Schönwälder stellte danach den Kassenbericht vor und informierte transparent über die finanzielle Situation des Vereins. Die Kassenprüfung bestätigte eine einwandfreie Führung, sodass die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde.
Eine erfreuliche Personalentscheidung stand ebenfalls auf der Tagesordnung: Christine Oeckel wurde per Handzeichen zur neuen zweiten Vorsitzenden gewählt. Sie nahm das Amt an und erhielt für ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, großen Applaus. Die Vorsitzende betonte, dass ehrenamtliches Engagement heute keine Selbstverständlichkeit mehr sei, und dankte Christine Oeckel für ihre Bereitschaft zur Mitarbeit.
Ein Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Für 20, 30 und sogar 50 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden zahlreiche Damen ausgezeichnet. Insgesamt zählt der Verein inzwischen 302 Mitglieder. Seit der letzten Versammlung konnten wieder neue Mitglieder gewonnen werden – eine Entwicklung, auf die der Verein besonders stolz ist, da viele Organisationen mit Nachwuchssorgen zu kämpfen haben.
Zu einem besonders bewegenden Moment wurde die Ernennung von drei neuen Ehrenmitgliedern: Berta Mayer, Maria Estner und Stephanie Riedl wurden für ihr jahrzehntelanges, engagiertes Wirken ausgezeichnet. In einer persönlichen Laudatio würdigte die Vorsitzende ihren unermüdlichen Einsatz, ihre Verlässlichkeit und ihr Herzblut für den Verein. Die Ehrenmitgliedschaft sei ein Zeichen tief empfundener Dankbarkeit und Wertschätzung.
Sehr positiv entwickelt sich auch die Zwergerlgruppe, die aktuell vollständig ausgebucht ist. Geleitet wird sie von Sabrina Lang und Vroni Gartner mit Unterstützung von Carina Schmeisl und Katharina Akar. Frau Lang gab hierzu einen Einblick in die Gruppenstunden der Zwergerl.
Ein Dank ging an das Pfarramt für die Nutzung der Räumlichkeiten sowie an die Gemeinde für die verlässliche Unterstützung.
Mit großer Vorfreude blickt der Verein auf das 50-jährige Jubiläum, das am 15. August mit Kirchenzug, Gottesdienst und anschließendem Frühschoppen am Rathausplatz gefeiert wird.
Im Rahmen der Versammlung wurde auch das neue Vereinsschild vorgestellt. Ein ganz besonderer und herzlicher Dank gilt Benedikt Hundhammer, der dieses wunderschöne Schild mit viel handwerklichem Können angefertigt und dem Verein großzügigerweise kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Dieses außergewöhnliche Engagement ist keineswegs selbstverständlich und verdient höchste Anerkennung.
Neben regelmäßigen Bergwanderungen und der engagierten Nähaktion für den guten Zweck plant der Verein auch im Jahr 2026 wieder zahlreiche weitere abwechslungsreiche Aktivitäten für seine Mitglieder.
Ein besonderer Dank gilt dabei Stephanie Riedl für die liebevolle und stets aktuelle Betreuung der Homepage sowie Frau Schuster für die Pflege des Instagram-Auftritts und die zuverlässige Information der Mitglieder.
Auch die Flohmarkt-Hütte soll nach dem Jubiläumsfest wieder öffnen.
Zum Abschluss dankte die Vorsitzende allen Helferinnen und Helfern sowie der gesamten Vorstandschaft für ihren unermüdlichen Einsatz. Sie betonte, wie wichtig rege Beteiligung für ein lebendiges Vereinsleben sei, und schloss die harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung mit einem herzlichen Dank an alle Anwesenden.
Jetzt kommen wir zu einem Punkt, der nicht auf der Tagesordnung steht – und den wir bewusst nicht angekündigt haben. Denn er soll ein ganz besonderer Moment unserer Jahreshauptversammlung werden.
Es gibt Menschen in unserem Verein, die nicht nur dabei sind.
Sondern die unseren Verein über viele Jahre getragen, geprägt und mit Herz erfüllt haben.
Drei solcher Damen möchten wir heute zu Ehrenmitgliedern ernennen.
Dies sind:
Berta Mayer
Maria Estner
Stephanie Riedl
Liebe Berta, liebe Maria, liebe Steffi,
Ihr habt Euch über viele Jahre hinweg immer wieder eingebracht – früher im Frauenbund, später in der Frauenbewegung.
Ob bei Veranstaltungen, im Hintergrund, beim Organisieren, Mitdenken, Mithelfen und Umsetzen von unzähligen Projekten – immer ganz selbstverständlich. Ohne großes Aufheben. Aber immer verlässlich.
Ihr wart da, wenn man Euch gebraucht hat.
Ihr habt Verantwortung übernommen.
Ihr habt Zeit geschenkt.
Und vor allem: Ihr habt Herz geschenkt.
Ein Verein lebt nicht nur von Programmen oder Terminen.
Ein Verein lebt von Menschen wie Euch.
Ich habe einmal eine kleine Geschichte gehört, die ich Euch gerne vorlesen möchte:
Eine Frau ging an einem Garten vorbei und fragte drei Menschen:
„Was macht ihr?“
Der erste sagte: „Ich jäte Unkraut.“
Der zweite sagte: „Ich pflege Beete.“
Der dritte lächelte, hielt sich ans Herz und sagte:
„Ich sage Ja zum Wachsen.“
„Ja?“, fragte sie.
„Ja – zu jedem Samen.
Zu jedem kleinen Anfang.
Mit Geduld und mit Liebe wächst daraus ein Garten, in dem Herzen aufblühen.“
Und manchmal beginnt etwas Großes
mit einem leisen Ja.
Liebe Berta, liebe Maria, liebe Steffi
Ihr habt oft Ja gesagt.
Und Ihr habt dieses Ja gelebt.
Deshalb ernennen wir Euch heute aus tiefstem Herzen zu Ehrenmitgliedern unseres Vereins.
Diese Auszeichnung ist mehr als ein Titel.
Sie ist ein Zeichen unserer Dankbarkeit und unserer Wertschätzung.
Vergelt’s Gott für alles, was Ihr für uns getan habt.
Und wie schön, dass Ihr weiterhin Teil unserer Gemeinschaft seid und uns begleitet und unterstützt.
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Die Teilnehmerinnen liesen sich von Monika in die Welt der Knospen führen, sie wurden probiert und zu leckeren Aufstrichen und Tee verarbeitet.
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Bei Monika Vogenauer in Schonstett fand von der Frauenbewegung Eggstätt ein Seifenkurs statt. Die Teilnehmenden erhielten unter fachkundiger Anleitung eine Einführung in die Grundlagen der Seifenherstellung und stellten im Verlauf des Kurses eigene Seifen her.
Dabei wurden verschiedene Materialien sowie die Technik zur Herstellung und Gestaltung von Seifen vermittelt. Nach der Herstellung müssen die Seifen zunächst eine gewisse Zeit in den Formen ruhen, bevor sie entnommen werden können. Anschließend benötigen sie eine weitere Lagerungs- bzw. Reifezeit, bis sie vollständig verwendbar sind. Am Ende des Kurses waren alle begeistert über ihre selbst hergestellten Seifen.
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Heute durften wir in unserem Verein einen ganz besonderen Nachmittag erleben:
Ein kroatischer Kochkurs, der mit viel Herz, Wissen und Gemeinschaft gestaltet wurde.
Marijana und Martin Mustavar boten – mit tatkräftiger Unterstützung von Jelena und Goran Petkov– einen liebevoll vorbereiteten kroatischen Kochkurs für unseren Verein an. Zu Beginn erhielten wir spannende Einblicke von Kroatien: von der geografischen Lage über die vielen Inseln, die Hauptstadt und die katholische Prägung des Landes bis hin zur Frage, seit wann Kroatien eine Republik ist. Sie erklärte uns auch verschiedenes zu Weinen aus Kroatien.
Bevor gemeinsam gekocht wurde, nahm sich Frau Mustavar Zeit für ein Weihrauchgebet, segnete alle Anwesenden und bat um einen schönen, gelungenen Nachmittag – ein sehr berührender Moment.
Musikalisch durften wir die Nationalhymne von Kroatien hören bevor wir starten.
Marjiana erklärte uns, dass bei vielen kroatischen Familien es üblich ist, wenn Gäste kommen diese sehr herzlich empfangen werden. Es gibt dann oft eine Platte mit Wurst, Speck, Brot, Oliven sowie in Öl eingelegte Sardinen und Zwiebeln als Snack gereicht, sowie einen Begrüßungsschnaps.
Auch wir durften gleich zu Anfang diese Leckereien genießen sowie aus vielen Begrüßungsgetränken wählen.
Anschließend wurde an mehreren Kochstationen gearbeitet, bei denen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv mithelfen konnten:
- Eine Gruppe bereitete süße Kokoswürfel (Cupavci) zu, die in Schokolade getaucht und mit Kokosraspeln umhüllt wurden.
- An einer weiteren Station entstand ein köstlicher Oktopus-Salat mit Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch.
- Die nächste Gruppe widmete sich den Ćevapi: Das Fleisch (Rind mit Schwein oder Lamm) wurde mit Gewürzen gemischt und liebevoll zu kleinen Röllchen geformt, um später gegrillt zu werden.
- Die letzte Station machte Duved Riza, sie schnitten verschiedenstes Gemüse, das anschließend angedünstet, mit Tomatensauce verfeinert und mit Reis und Brot und Sauerrahm serviert wurde.
Zusätzlich wurden im Ofen noch gefüllte Paprika gegart, welche vorher mit Kartoffeln, Zwiebeln, Gewürzen gefüllt wurden. Nach und nach durften alle Teilnehmenden die frisch zubereiteten Speisen gemeinsam genießen.
Den Abschluss bildete ein gemeinsames Gruppenfoto sowie die Übergabe von Blumen und eines kleinen Geschenks an die Kursleiter. Besonders hervorheben möchten wir, dass Frau Mustavar einen Großteil der Kursgebühr wieder an unseren Verein zurückgespendet hat, für soziale Zwecke.
Dafür – und für diesen rundum gelungenen, herzlichen und genussvollen Nachmittag – möchten wir uns von Herzen bedanken!
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