Früher Frühling zwischen Februar und März
Liegt die große Zeitenwende,
und, man spürt es allerwärts,
mit dem Winter geht`s zu Ende.
Schon beim ersten Sonnenschimmer
Steigt der Lenz ins Wartezimmer.
Keiner weiß, wie es geschah,
und auf einmal ist er da.
Manche Knospe wird verschneit
Zwar im frühen Lenz auf Erden.
Alles dauert seine Zeit,
nur Geduld, es wird schon werden.
Folgt auch noch ein rauher Schauer,
lacht der Himmel um so blauer.
Leichter schlägt das Menschenherz
zwischen Februar und März.
Fred Endrikat (1890-1942)
Griaß Di Stephanie,
ich hab grad das Monats-Brieferl vom vergangenen März gelesen, da war ich ganz begeitstert, weil schon alles grünt und blüht.
Tja, was soll ich sagen, ich hab letzte Woche schon die ersten Leberblümchen entdeckt und auch schon minikleine Bärlauchspitzen gesehen. Auch, wenn es in der Sonne wunderbar warm ist, im Schatten und im Wind spürt man doch noch deutlich, dass erst Februar ist.
Ich genieße gerade das Wechselspiel, am Berg oben ist noch schöner Schnee und ein Gefühl von Winter und, wenn ich dann wieder von oben runterkomme, flitzen die Bienen durch meinen Garten und es ist schon alles in den "Frühlings"- Startlöchern.
Ich bin ehrlich, ich kann es gar nicht erwarten, dass ich bald wieder mit meinen Händen in der Erde wühlen und das Gartenjahr beginnen kann. Frische grüne "Unkräuter" über meinen Salat, dass fehlt mir im Winter schon immer ein wenig.
Grad bin ich wieder voller Tatendrang und so hab ich meinen Terminkalender auf meiner Homepage mit einigen neuen Terminen gefüllt.
Familien-Natur-Zeiten beginnen Ende Februar, im März findet endlich mal wieder ein Knospenkurs statt und ab Ende März sind auch wieder meine regelmäßigen Kräuterspaziergänge.
Schau doch mal rein in meinen Terminkalender, vielleicht magst ja mal wieder dabei sein.
Und nachdem es mir manchmal draußen doch noch zu kalt zum rumwurschteln ist, verarbeite ich halt herinnen meine Kräuter vom vergangenen Jahr zu Tees, mache Räuchermischungen und verwende restliches Bienenwachs, um Kerzen und Bienenwachstüchern daraus herzustellen.
Bienenwachstücher kannst Du wirklich ganz einfach selber machen:
Frag einen Imker aus Deinem Ort um a bisserl a Wachs, such Dir frisch gewaschene Baumwolltücher und schneide diese mit einer Zickzackschere in die gewünschte Größe. Dann stellst Du das Wachs in ein Wasserbad und bepinselst die Tücher mit dem flüssigen Wachs.
Dazu legst Du sie auf ein Backpapier. Dann deckst Du das Tuch mit einem Backpapier zu und fährst mit dem Bügeleisen bei schwacher bis mittlerer Hitze drüber. So verteilst Du das Wachs überall gleichmäßig. Dann einfach einmal kurz vom Backpapier abziehen und wieder drauflegen, damit es trocknen kann. Fertig ist Dein Bienen-Wachstuch, das Du statt Alu- oder Frischhaltefolie oder statt Butterbrotpapier verwenden kannst.
Ich würd mich freuen, wenn Du mal Zeit hast, meine Bienen-Wachstücher Methode auszuprobieren und vielleicht magst mir ja dann davon berichten.
Ganz herzliche Grüße und vielleicht bis bald,
Deine Evi
Kräuter- & Wald-Zeit.de
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